Reise durch Frankreich

3100 Kilometer auf den Spuren der Heiligen Martin und Heiligen Leonhard

 

1. Tag: Fahrt nach Ars zum hl. Pfarrer von Ars

Die Kirche St-Sixte d'Ars: Sie gehört zu den meistbesuchten Pilgerstätten Europas aufgrund der Verehrung des hl. Jean-Marie Vianney (1786–1859), der von 1818 bis zu seinem Tod Pfarrer von Ars war und durch seine spirituelle Kraft schon zu Lebzeiten Scharen von Menschen angezogen hatte. Um 18 Uhr am Ostermontag besuchten wir eine Messe in der Basilika auf französisch, anschl. Besuch der Wirkungsstätten und Besichtigung des alten Pfarrhauses.

 

2. Tag: Limoges

In Limoges empfing uns Guide Jürgen und führte uns durch die Kathedrale, durch die Stadt sowie bischöflichen Gärten. Die große gotische Kathedrale St. Martial (4. Jhdt.) wurde im Innenraum (Relief unter der Orgel während der franz. Revolution zerstört.

Anschl. Besuch des Bischofssitzes (18. Jhdt.)  Limoges liegt auch auf dem Weg nach Compostella und für Pilger ein wichtiges Etappenzeil. Die Region um Limoges ist auch durch das Rindfleisch sehr bekannt. Wir besichtigten die Fleischergasse. Im Mittelalter waren hier Metzgereien angesiedelt. Der erste Eindruck: Typisch französische Fachwerkhäuser in kleinen Gassen.

 

3. Tag: Limoges- St. Leonhard/ Noblat- La Rochelle


Fahrt von Limgoes zunächst nach Nobalt: Ein kleiner, verschlafener Ort.
Die Stiftskirche St-Léonard-de-Noblat steht inmitten des Altstadtkerns der gleichnamigen Stadt. Die französische Gemeinde liegt im Département Haute-Vienne in der Region Nouvelle-Aquitaine.
Eine Besonderheit in Noblat: Der aus dem Jahr 1000 n. Chr. entstandene Altstadtkern hat noch viele Häuser aus dem 17./18. Jahrhundert im Fachwerkstil. Das Fachwerk ist farbig, die Türen und Fenster ebenso. Sie sind denkmalgeschützt. Beim Rundgang konnten wir den ehemaligen Ort der Eremitenklause des Hl. Leonhard besichtigen. Heute steht hier ein Steinhaus mit einer Abbildung daran. Unweit steht die gotische Kirche. Die Grabstätte des Hl. Leonhard beherbergt die Kirche. Eine Steinnische mit Ketten zeigt diesen Ort. Eine Legende besagt, dass Frauen, wenn sie diese Ketten berühren, schwanger werden können. Nach einer Legende hatte der Hl. Leonhard Chlodwigs Frau durch sein Gebet bei einer schweren Entbindung geholfen. An der Außenfassade der Kirche sind rostige Stellen zu sehen. Der Hl. Leonhard als Patron der Gefangenen half bei der Freilassung. Die Gefangenen, die frei gelassen wurden, hängte dort zum Dank ihr Kette an den Nagel.

Ein Schmankerl: Der Kirchturm in Noblat ist gleich hoch wie der Turm in St. Leonhard am Wonneberg, 52 Meter
 
Weiterfahrt nach La Rochelle an die Westküste zum Antlantik durch geniale Cognac- Felder.
 

4. Tag: La Rochelle


La Rochelle- damit verbinden die Franzosen, Sonne, Meer, Strand, Urlaub und gute Zeit! Ein Synonym für schöne Zeit
Durch das natürliche Meeresbecken mit dem Felsen konnte hier ein Hafen gegründet werden. Die Stadt wurde durch den Handel in die neue Welt sehr reich- Tabak, Kaffee, Baumwolle, Gewürze,..
Eine Besonderheit: Das Rathaus brannte bis auf die Grundmauern 2013 nieder und wird jetzt aufwändig im Original wieder aufgebaut.

- Kathedrale: In der Kathedrale erzählte die Führerin, dass man einen Franzosen nicht nach seiner Religion fragt, weil Staat und Kirche durch die franz. Revolution getrennt sind. Alle Kirchen gehören dem Staat und werden als „Kutlurgüter" von ihm unterhalten. Eine Kirchensteuer gibt es nicht. Alle religiösen Gemeinschaften werden gleich behandelt. Pfarrer finanzieren sich durch Spenden und haben teilweise noch einen weiteren Beruf.
 

5. Tag: Abtei Liguge und Tours

In der Abtei Liguge, eine Benediktiner Abtei in der noch 25 Brüder leben, wirkte der Hl. Martin im 4. Jahrhundert um das Jahr 360 n. Chr. eine Totenerweckung. Hier besichtigten wir das Kloster mit herrlichem gotischen Kreuzgang. Der Innenhof ein botanischer Genuss.
Die eigentliche Klosterkirche, eine neue Kirche im romanischen Stil mit moderner Ausstattung ist das Herzstück des Klosters. Bruder Vincent, ein sprachliches Multitalent, erklärte uns auf besondere Art seine Heimat.
 
Weiterfahrt nach Tours: Mittagessen bei Benediktinerinnen an der Basilika St. Martin, der Grabstätte. Hier bekamen wir ein „Pilgeressen". Jugendliche, die gerade im Kloster eine Art Glaubensvorbereitung absolvierten, bedienten uns. Mit einem Lied haben wir uns verabschiedet.
 
Die Kathedrale: Imposant der gotische Portalbereich und die Außenansicht der Kirche. Herrliche Glasfenster. An einer Fensterfront wurde das Leben des Hl. Martin in vielen Stationen dargestellt. Die Kirche ist für einen gotischen Bau ungewöhnlich hell.
 
An der Grabesstätte des Hl. Martin in der Basilika haben wir in der Krypta zum Leben des hl. Martin eine Andacht gefeiert.
 

6. Tag: Orleans


Unsere Reise führte am Fluss Loire entlang- herrliche,....traumhafte Landschaft- die Schlösser und Häuser.
In Orleans: Besichtigung der bisher größten gotischen Kathedrale. Mehrere Fensterscheiben spiegelten die Lebensgeschichte der Hl. Johanna wieder. Anschl. Besichtigung des alten Rathauses, das immer noch historisch verspielt die Renaissance zeigt. Dies wird heute noch gerne als Trauungsort von jungen Paaren hergenommen. Unsere Damen waren begeistert!
 
- Weiterfahrt nach Troyes!- Die Altstadt, die im Champagne- Gebiet liegt, hat die Form eines Sektkorkens. Zahlreiche Fachwerkhäuser in allen möglichen Farben säumten die Straßen und luden zum ausgiebigen Bummel ein.
 

7. Tag: Heimfahrt:

Eine wunderbare Reise- doch irgendwann ist sie dann doch wieder zu Ende!

 

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